Warum Baukultur?


Die Motivation diesen Blog zu führen, ist das Verlangen, Aspekte unserer Identitäten, unserer Gegenwart und deren Bezug zur Vergangenheit zu beschreiben, an einer Bestandsaufnahme zu arbeiten, aber auch Zukunftsbilder zu entwickeln, um ein aktives, vorausschauendes Gestalten von Rahmenbedingungen für ein lebenswertes, vor uns liegendes Miteinander zu ermöglichen.

Dieser Blog soll eine gemeinschaftliche Plattform des wertschätzenden Blickes auf gestern, heute und morgen ermöglichen. Es werden Fragen gestellt werden. Oft wird es aber kaum zufriedenstellende oder keine Antworten geben. Es werden Vermutungen geäußert werden. Es werden voraussichtlich keine allzeit gültigen, allerbesten Lösungen angeboten werden. Es wird Momentaufnahmen und Fehleinschätzungen geben. Die Leserschaft möge mit Nachsicht das Unausgegorene, das Unvollständige, das Nichtperfekte dennoch wertschätzen und gelten lassen.

Dies ist ein Forum, das sich thematisch mit einem zentralen Spiegel unserer Gesellschaft beschäftigt – mit Baukultur.

Baukultur ist eine gesamtgesellschaftlich zu erbringende Leistung, natürliche und gebaute Umwelt, die im Idealfall als lebenswert wahrgenommen werden sollte, wiederherzustellen, zu erhalten und zu verändern.

Sie vereint unsere sozialen, ökologischen, ökonomischen aber auch emotionalen und ästhetischen Werte und Zielsetzungen. Baukultur spiegelt einen fortwährenden gesellschaftlichen Diskurs um Aneignung und Nutzung, um das Kräftespiel aktiver Generationen an der Gewichtung und Umsetzung eben beschriebener Werte wider.

Gelebte Baukultur ist ein Inbegriff an Nachhaltigkeit, da generationengerechtes Agieren im Kern nicht nur unsere Zukunft formt, sondern auf einer wertschätzenden Haltungen und Verantwortung für bereits geleistete, kulturelle Errungenschaften und Ressourcen aufbaut. Ein baukultureller Diskurs wägt in einer umfassenden Betrachtung den Erhalt des Bestands mit all den Möglichkeiten bis hin zur Erneuerung ab. Baukultur entsteht in der Verantwortung um jene, die allzu oft keine Parteienstellung erhalten, wie zukünftige Generationen sowie um jene unersetzliche Ressourcen wie Böden, Gewässer, Luft, Pflanzen- und Tierwelt.

Es geht um Raum-, Stadt- und Ortsplanung, um Architektur, um die Gestaltung von Infrastrukturbauten, Landschaften und Naturräumen, um Kunst am Bau und die Kunst im öffentlichen Raum, um Prozesse, die dem Anspruch gerecht werden, möglichst viele Beteiligte einzuladen, aktiv am Gelingen beizutragen. Als erweiterter Kulturbegriff stützt sich die Eigenlogik der Baukultur auf die Geschichte und Tradition des Ortes, der Region, des Landes.

Das Heute ist der ideale Zeitpunkt sich einzubringen. Baukultur.jetzt!

Ich starte den interdisziplinären Diskurs im Kleinen, im Regionalen und lade hiermit Menschen ein, mich bei einer thematischen und räumlichen Ausweitung zu begleiten. Spannen wir die Bögen auf, um die Stellschrauben zu erkennen, an denen zu Drehen unserem Gemeinwohl zuträglich sein möge. Es ist Zeit für ein ernsthaftes und vertieftes Re-Politisieren des miteinander Vereinbarens unseres Zusammenlebens.

Ein Blog bzw. Weblog ist eine Wortschöpfung aus Web (engl. für weltweites Netz) und Log (engl. für Logbuch). Es ist ein zumeist auf einer Internetseite geführtes öffentliches Journal, eine Aufzeichnung der Wahrnehmung und der Meinungen von einer oder mehreren Personen (Bloggern). Es geht zumeist um ein Zugänglichmachen von Informationen, Gedanken und Erfahrungen.

Baukultur ist eine gesamtgesellschaftlich zu erbringende Leistung, natürliche und gebaute Umwelt, die im Idealfall als lebenswert wahrgenommen werden sollte, wiederherzustellen, zu erhalten und zu verändern.

Sie vereint unsere sozialen, ökologischen, ökonomischen aber auch emotionalen und ästhetischen Werte und Zielsetzungen. Baukultur spiegelt einen fortwährenden gesellschaftlichen Diskurs um Aneignung und Nutzung, um das Kräftespiel aktiver Generationen an der Gewichtung und Umsetzung eben beschriebener Werte wider.

Gelebte Baukultur ist ein Inbegriff an Nachhaltigkeit, da generationengerechtes Agieren im Kern nicht nur unsere Zukunft formt, sondern auf einer wertschätzenden Haltungen und Verantwortung für bereits geleistete, kulturelle Errungenschaften und Ressourcen aufbaut. Ein baukultureller Diskurs wägt in einer umfassenden Betrachtung den Erhalt des Bestands mit all den Möglichkeiten bis hin zur Erneuerung ab. Baukultur entsteht in der Verantwortung um jene, die allzu oft keine Parteienstellung erhalten, wie zukünftige Generationen sowie um jene unersetzliche Ressourcen wie Böden, Gewässer, Luft, Pflanzen- und Tierwelt.

Es geht um Raum-, Stadt- und Ortsplanung, um Architektur, um die Gestaltung von Infrastrukturbauten, Landschaften und Naturräumen, um Kunst am Bau und die Kunst im öffentlichen Raum, um Prozesse, die dem Anspruch gerecht werden, möglichst viele Beteiligte einzuladen, aktiv am Gelingen beizutragen. Als erweiterter Kulturbegriff stützt sich die Eigenlogik der Baukultur auf die Geschichte und Tradition des Ortes, der Region, des Landes.

"Wenn ein Reisender erstmals an einen ihm unbekannten Ort gelangt, wird man ihn fragen, woher er kommt und mit Sicherheit auch wohin sein Weg führt."
 

Bernhard Rihl, Initiator und Betreiber von baukultur.jetzt! und Häuser für Menschen