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Natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen

Natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen

Ich wünsche mir für eine tatsächlich nachhaltige Entwicklung Österreichs eine Endredaktion und rasche Einführung eines fehlenden Bausteins, der OIB-Richtlinie 7 - Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen des Österreichischen Instituts für Bautechnik (OIB).

OIB-Richtlinie 7 - Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen (OIB-RI 7)
In dieser noch nicht gültigen Richtlinie geht es konkret um nationale Vereinbarungen zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen in Österreich.

Das Österreichische Institut für Bautechnik (OIB)
Das Österreichische Institut für Bautechnik (OIB) wurde 1993 auf Basis einer von den Österreichischen Bundesländern abgeschlossenen „Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG über die Zusammenarbeit im Bauwesen“ gegründet. Das OIB ist ein gemeinnütziger Verein, dem alle Österreichischen Bundesländer als Mitglieder angehören, dessen Tätigkeiten sich auf das gesamte Gebiet der Republik Österreich erstrecken. Überdies dient das OIB als gemeinsames „Sprachrohr“ in europäischen und internationalen Fachgremien. Als Koordinierungsplattform der Bundesländer für Bauprodukte und Bautechnik gibt es unter anderem die OIB-Richtlinien (aktuelle Versionen von 2015) heraus, um den Bundesländern damit die Vereinheitlichung der bautechnischen Anforderungen in den Bauordnungen zu ermöglichen.

Das Argument, der Einführung im Sinne einer Eindämmung der Regelflut durch Nichteinführung zu begegnen, ist als zynisch zu bewerten, da diese Richtlinie viele überholte Regeln ablösen, unklare Verhältnisse beseitigen und einen weiteren sorglosen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu unterbinden versuchen wird. Mir sind somit keine vernünftigen Argumente bekannt, eine Implementierung dieser notwendigen und sinnvollen Richtlinie auch in unsere Landesgesetzgebungen hinauszuzögern. Die energetische Ressourcenschonung ist bereits in der OIB-Richtlinie 6 geregelt. Es fehlten aber bislang klare Anforderungen an den Verbrauch nicht energetischer Ressourcen, explizit im Bauwesen - das ja zuweilen einen noch größeren Ressourcenverbrauch aufweist als der energetische Bereich. Der Verbrauch von Baustoffen und Bauhilfsstoffen, von Natur- und Kulturraum und der Verlust von Biodiversität sind massiv gesellschaftlicher und konkret von baukulturell relevanter Dimension! Eine Umsetzung der Richtlinie folgt schließlich auch der EU-Verordnung Nr. 305/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates von 2011.

EU-Verordnung Nr. 305/2011 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 09.03.2011 zur Festlegung harmonisierter Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten und zur Aufhebung der Richtlinie 89/106/EWG des Rates.
Quelle: http://eur-lex.europa.eu/

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